Reinigungsvalidierungen

Reinigungsvalidierungen

Mit Sicherheit Rein

Die Herstellung von pharmazeutischen Wirkstoffen und Arzneimitteln findet in einem stark regulierten Umfeld statt. Aus Gründen der Patientensicherheit müssen Verunreinigungen und Kreuzkontaminationen im Rahmen der Produktion ausgeschlossen werden können. Die Behörden legen grossen Wert auf effektive und validierte Reinigungsprozesse zur Entfernung unerwünschter Stoffe und Beläge von Oberflächen und Produktionsgegenständen.

Die gesetzlichen Grundlagen finden sich zum Beispiel in den PIC/S-Guidelines, dem EG-GMP Leitfaden der Guten Herstellpraxis oder dem Guide to Validation of Cleaning Processes der FDA.

Suchen Sie einen Analytik-Partner bei Reinigungsvalidierungen? Sie benötigen Beratung in der Auslegung der gesetzlichen Vorgaben oder brauchen Unterstützung bei der Planung der Analytik Ihrer Reinigungsvalidierung?

Als GMP-akkreditiertes und FDA-zertifiziertes Schweizer Auftragslabor mit langjähriger Erfahrung, unterstützen wir Sie bei Methodenentwicklung, Validierung und Routineprüfungen der Analysen im Zuge Ihrer Reinigungsvalidierung. Wir prüfen für Sie gemäss gesetzlicher Vorgaben oder Ihren eigenen Spezifikationen.

 

Profitieren Sie von unserer Erfahrung! Wir beraten Sie gerne.

Lesen Sie hier weiter, auf welche Punkte Sie achten müssen - oder nehmen Sie mit uns Kontakt auf.


Ziele einer Reinigung

Die Reinigung von Produktionsanlagen (hier Sprühtrocknung) muss validiert sein
Die Reinigung von Produktionsanlagen (hier Sprühtrocknung) muss validiert sein

In Abhängigkeit von der Nutzungsart einer Anlage, kommen verschiedene Zielsetzungen in Betracht. Wird auf einer Produktionsanlage nur ein Wirkstoff hergestellt, so soll bei einer Reinigung meist sichergestellt werden, dass es zu keinen Carry-Over-Effekten kommt: Substanzübertrag derselben Substanz auf die Folgecharge soll verhindert werden. Auch kann die Vermeidung von Kontamination durch Abbauprodukte ein Zielkriterium sein.

Bei Mehrproduktanlagen im Wirkstoffbereich liegt der Fokus meist auf der Vermeidung von Kreuzkontamination: Substanzübertrag eines Wirkstoffes in die Produktion des nächsten Wirkstoffes.

Vor Beginn einer Reinigungsvalidierung müssen geeignete Akzeptanzkriterien definiert werden, die für eine erfolgreiche Reinigung notwendig sind:

Was versteht man unter Schmutz / Verunreinigungen?

Hierunter verstehen sich alle Verunreinigungen mikrobieller Art, Wirkstoffe, Hilfsstoffe, partikuläre Verunreinigungen – aber auch Reinigungsmittel. Die Wahl des geeigneten Reinigungsprozesses ist abhängig von Art der Verschmutzung. Die Wahl der geeigneten Analytik ist abhängig von Art der Verunreinigung und dem verwendeten Reinigungsmittel.

Üblicherweise werden für diese Verunreinigungen Akzeptanzkriterien im Validierungsplan festgelegt.

Probennahmeverfahren

Exemplarisches Durchführen eines SWABs an einem Objektträger
Exemplarisches Durchführen eines SWABs an einem Objektträger

Die wahrscheinlich häufigste Anwendung finden das SWAB-Verfahren oder die Rinse-Methode.

Beim SWAB-Verfahren findet eine direkte Probennahme von der Oberfläche mit Hilfe eines Tupfers statt. Hierfür ist eine genaue Anleitung zu erstellen, damit qualitativ hochwertige und reproduzierbare Ergebnisse entstehen.

Die Rinse-Methode, bei der eine Probennahme durch Spülung stattfindet, eignet sich besonders für schwer erreichbare Flächen, z.B. in Rohrleitungssystem oder verwinkelte Geräten.

Beide Methoden besitzen Vor- und Nachteile. Die Auswahl der geeigneten Methode ist abhängig von der Problemstellung.

Generell kann auch Dampfkondensat, Folge-Charge oder Placebo-Chargen untersucht werden.

Herausforderung an die Analytik – Welche Methode ist geeignet?

Die Art der Analytik kann sehr unterschiedlich sein und muss der Leitsubstanz angepasst sein. Wichtig ist es, die geforderte Nachweisgrenze (Limit of Detection / LOD) und Bestimmungsgrenze (Limit of Quantification / LOQ) mit der gewählten Methode zu erreichen.

Meist ist die Durchführung von mikrobiologischen Tests (z.B. in Form eines Bioburdens) zu empfehlen. Diese sind meist Voraussetzung um Standzeiten zwischen Reinigungs- bzw. Produktionsintervallen festzulegen.

Beispiele für instrumentelle Analysemethoden (Auswahl):

Optische MethodenTrennverfahrenElektroanalytische
Verfahren
Sonstige Methoden
IR / NRHPLC, GC, DCpH, Potentiometrie,
Leitfähigkeit,
Amperometrie
TOC, ELISA
UV / VISElektrophoreseOberflächenspannung

Die Wahl der Analysemethode ist abhängig von der Problemstellung. Der Aufwand sollte der Problemstellung angemessen sein. Entsprechend kann die Entscheidung für eine selektive Methode oder eine unspezifische Methode fallen.

Validierung analytischer Methoden

Für eine GMP-konforme Reinigungsvalidierung sind die analytischen Methoden gemäss den Vorgaben der ICH-Guidlines zu validieren. Bitte lese Sie in der Rubrik Methodenentwicklung und Methodenvalidierung, welche Aspekte zu berücksichtigen sind.

Welche Argumente sprechen für ein Outsourcing der Analysen für Reinigungsvalidierungen?

  • Zugang zu grossem Fachwissen und vielfältigen Analysemethoden
  • Befreiung von Routinearbeiten und die Möglichkeit sich auf die Kernaufgaben zu fokussieren
  • Kapazitätsspitzen können bewältigt werden

Unsere Dienstleistungen im Einzelnen:

HPLC-Analytik: Bestimmung von Verunreinigungen
HPLC-Analytik: Bestimmung von Verunreinigungen

ansprechpartner

verkauf pharma

Michael Trösch dipl Chemiker HTL

Tel. +41 58 434 42 00 Fax +41 58 434 42 01 service@ufag-laboratorien.ch

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